13. Berlin Open Access-Konferenz

Livestream zur Berlin Open Access-Konferenz

Die Vorträge und Diskussionen werden am 22.3. aus dem Harnack-Haus in Berlin übertragen

20. März 2017

Bei der 13. Berlin-Konferenz am 21. und 22.3.2017 diskutieren rund 220 Fachvertreter von Forschungs- und Forschungsförderorganisationen aus 34 Ländern über ihre Erfahrungen bei der grundlegenden Transformation im wissenschaftlichen Publikationswesen.

Ein Jahr nach dem Start erhält die global angelegte Initiative OA2020 als Teil der Berliner Erklärung starken Rückhalt. Weitere internationale Wissenschaftseinrichtungen haben sich dem Ziel angeschlossen, die große Mehrheit der heute per Subskription erscheinenden Fachzeitschriften auf das Publizieren per Open Access (OA) umzustellen. Zur 13. Berlin-Konferenz wird weitere Unterstützung aus den USA erwartet.

Rund 220 Fachvertreter von Forschungs- und Forschungsförderorganisationen aus 34 Ländern werden im Harnack-Haus der MPG in Berlin über ihre Erfahrungen bei der grundlegenden Transformation im wissenschaftlichen Publikationswesen. Das Programm der Tagung ist online abrufbar.

Die konkreten Schritte im Transformationsprozess laufen in der Initiative OA2020 zusammen. Ein grundlegender Bestandteil der Initiative OA2020 ist die öffentliche Interessenserklärung (Expression of Interest), mit der sich die mitzeichnenden akademischen Organisationen das Ziel setzen, „einen Großteil der heutigen wissenschaftlichen Fachzeitschriften vom Subskriptionsmodell auf OA-Publishing umzustellen”. Dieser Wandel soll erreicht werden, indem die „Mittel, die aktuell für Abonnements von Subskriptionszeitschriften genutzt werden, zur Finanzierung nachhaltiger OA-Geschäftsmodelle eingesetzt werden”. Gleichzeitig sind sich die Unterzeichner einig, dass „weiterhin neue und verbesserte Formen des OA-Publizierens unterstützt werden sollen”.

Ein wesentlicher Punkt der 13. Berlin-Konferenz sei es, im Dialog mit allen Beteiligten die Roadmap zur großflächigen Umstellung auf Open Access weiter zu konkretisieren. Ein Baustein dabei ist, das Netzwerk mit nationalen Kontaktstellen aufzubauen.

Während der erste Tag der 13. Berlin-Konferenz den Zeichnern der Expression of Interest vorbehalten ist, wird die Konferenz am zweiten Tag für einen breiteren Teilnehmerkreis geöffnet. Eingeladen sind explizit auch Vertreter der Verlage. Die Vorträge und Diskussionen können zudem über einen Livestream  auf der Webseite von OA2020 verfolgt werden (von 9 bis 15:15 Uhr).

 
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